www.2CV-net.de - Sonderausstellung Speyer - 2 CV Dölüggs

Vier Räder unter einem Regenschrim

Der Ursprung des 2 CV liegt in Frankreich der 30er-Jahre, als der damalige Generaldirektor von Citroën, Pierre Boulanger, erkannte, dass in seinem Land ein gewaltiger Bedarf an einem billigen, geräumigen und anspruchslosen Fahrzeug vorhanden war. In einem Agrarland wie Frankreich, in dem Paris als einzige Großstadt dominierte, musste ein Wagen für den Bauern, der seine Produkte auf den Markt bringen wollte, und für den Handwerker, Landarzt oder Gemeindepfarrer einen wahren Segen bedeuten, sofern er nur billig und einfach genug war, damit auch jeder damit zurecht kommen konnte.

Er schrieb deshalb den Ingenieuren in das Lastenheft des zukünftigen Fahrzeuges:

  • Geräumig und 60 km/h schnell: Es soll Bauer und Bäuerin mit Kindern zum Markt fahren können.
  • Gut gefedert: Ein Sack Kartoffeln und ein Korb Eier muss über schlechte Straßen transportieren können.
  • Sparsam: Der Verbrauch darf maximal 3 Liter betragen.
  • Billig: Der Preis darf etwa ein Drittel des "Gangster"-Citroëns 11 CV Traction Avant betragen.
Ansonsten braucht es nicht mehr zu sein als 4 Räder unter einem Regenschirm.

Fotos © 2003 Hans-Jürgen Correns

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